Irene Maier

Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerates (DPR), Mitglied Programmbeirat Deutscher Pflegetag und Verwaltungsratsmitglied der Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag.

Welche Perspektive der Pflege bringen Sie in den Programmbeirat ein?
Ich bin seit 1991 -2016 im Topmanagement als Pflegedirektorin und Vorstandsmitglied in der Unternehmensleitung von Universitätskliniken tätig. Die aktuellen Herausforderungen an den Kliniken, wie in den sektorenübergreifenden Versorgungsbereichen sind mir vertraut. Vielfältige Lösungen wurden unter meiner Federführung in Bereichen der Personal- und Organisationsentwicklung erarbeitet. So wie im Prozessmanagement.

Was ist das Besondere an Ihrem Beruf, was ist Ihnen daran wichtig?
Mir ist es wichtig die gestalterischen Möglichkeiten, die der Beruf mit sich bringt , einzusetzen für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Profession Pflege. Sei es in der Bildung, als auch in der Mitgestaltung neuer Rollen für die Pflege im Versorgungsprozess, die einer verbesserten Patientenversorgung zu Gute kommen und zu zur stetigen Qualitätsverbesserung beitragen.

Was bedeutet der Deutsche Pflegetag für Sie und Ihre Arbeit?
Der Deutsche Pflegetag bietet eine großartige Plattform sich über die aktuellen Entwicklungen in allen Feldern der Patientenversorgung zu informieren. Genauso wie über die aktuellen Themen in der Berufspolitik. Sich aktiv auszutauschen mit anderen aus unterschiedlichen Bereichen in der Gesundheitsversorgung ist in der heutigen Zeit ein Erfordernis, das nicht gekürzt werden darf. Er ist DER Kongress in der Pflege in Deutschland da muss man gewesen sein, wenn man am Puls der Zeit sein will. Für jeden Pflegemanager ist es wichtig gut informierte und qualifizierte Mitarbeiter zu haben, die auch über den eignen Tellerrand hinausschauen können.